Zertifikat

Zertifikate und Auflagenkontrolle für Deine Fotodrucke

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Fotografen, die Bilder ausstellen bzw. Werke verkaufen möchten, können die Wertigkeit und Authentizität der Drucke erhöhen, indem Sie Zertifikate ausstellen.

Hahnemühle hat hierzu ein Bütten-Papier aufgelegt, das gut zu diesem Einsatzzweck passt.  Es ist mit einem Hahnemühle Wasserzeichen ausgestattet.

Rund wird die Sache aber erst durch die Hologramm-Aufkleber. Hier sind jeweils zwei Stück mit der gleichen Seriennummer ausgeführt. Eines wird auf das Zertifikat geklebt, und das andere passende auf den Druck.

Somit kann das Zertifikat immer eindeutig dem Druck zugeordnet werden.

Als Option kann man das Werk auch noch auf einer Plattform von Hahnemühle registrieren. -> www.myartregistry.com.

Bitte klicken Sie rechts auf die Bilder, um sie zu vergrößern.

Das Set zum selbstdrucken finden Sie im artidomo-Shop: klick

Auf Basis dieses Produkts bieten wir eine Zertifikatsausstellung durch uns an, in der wir die durch den Fotografen gemeldete Auflagenstärke vermerken und sicherstellen.

Wir kaschieren hinten auf dem artibond ein Gegenstück des Zertifikats auf, auf dem alle Daten neben der Auflagennummer nochmals vermerkt sind, und zeigen mit unserer Unterschrift die Kontrolle an.

Zusätzlich wird das Zertifikat und der Abschnitte auf dem artibond noch mit einer Hochprägung unseres Logos versehen.

Dieses gesamte Verfahren unterstreicht die Wertigkeit Ihrer Drucke und unterstützt Sie beim Marketing für Ihre Werke.

Die Preise richten sich nach der Auflagenstärke und werden in den nächsten Tagen veröffentlicht.

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Erste Erfahrungen mit der Olympus PEN-F

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Bitte betrachtet diesen Beitrag als Ergänzung zu meinem Bericht über die OM-D 5 Mark II !

Die Reduktion geht weiter. Nach dem Umstieg vom Vollformat nun eine weitere Kamera aus dem Hause Olympus. Die PEN-F wird sehr vollmundig in den Marketing-Broschüren stilisiert.

Aber: es wirkt. Fotografie hat nunmal viel mit Gefühl zu tun. Der Zauber, der von dieser Kamera ausgeht ist nicht von der Hand zu weisen. Auch die Reaktion des Umfelds, sei es im Einsatz, bei dem man unmittelbaren Kontakt zu den Menschen hat, oder im Streetbereich – die PEN-F trägt mittelbar zum geschehen bei.

Die neuen individualisierbaren Bildmodi

Wie schon bei der OM-D 5 Mark II hat die PEN-F hier noch einen drauf gelegt. Das vieldiskutierte Rad vorne stört mich gar nicht. Man kann direkt verschiedene Modi wie S/W oder Farbmodi einstellen.

Die 3 Monochromen Presets kann man extrem indiviualisieren, so dass man neben dem RAW ein wirklich tolles S/W bekommt, das in einer Mehrzahl der Fälle direkt zu verwenden ist.

Der Sensor

Der neue 20MP Sensor hat entgegen den Erwartungen keinen Nachteil im Rauschverhalten gegenüber der OM-D 5 Mark II . Die 80MP Version, die durch Verschieben des Sensors erreicht werden, habe ich bei der Kamera noch nicht getestet.

Der fehlende Tiefpassfilter ist mir persönlich noch nicht durch ein Gewinn an Schärfe aufgefallen, aber hier habe ich auch keine Vergleichs-Shots gemacht.

Schwarz oder Silber

Ich war anfänglich rein optisch für das Modell in silber, aber die Erfahrungen von Kollegen hinsichtlich der Silberfarben-Beschichtung haben größten Zweifel in die Alltagstauglichkeit aufkommen lassen. Hier waren neben Macken auch Abschürfungen zu sehen, die direkt den gelben Untergrund zum Vorschein brachten. Da das Finish der PEN-F ähnlich bzw. gleich aussieht, habe ich mich für die schwarze entschlossen. In einer Kamera dieser Güte hätte ich mit eine solide durchgängige Echtmetallhülle gewünscht und kein aufgebrachte Metallpulver oder Lack. Dafür hätte ich gerne auch noch 100€ mehr bezahlt.

Fazit

Die PEN-F macht Spaß. Dieser überträgt sich bei mir auf das „Fotografiegefühl“.

Die Kamera macht in meinen Augen aber optisch und haptisch nur Sinn, wenn man die Festbrennweiten 12, 17, und 25mm verwendet. Alles andere sieht nicht nur komisch aus, sondern lässt einen auch in Sachen Handling zu weit zu stören.

Da greife ich dann lieber zur OM-D 5 Mark II

PS: Der Gurt ist von einer kleinen portugiesischen Schmiede, ca. 59€ inkl. Versand: www.deadcameras.com

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Vorstellung des Hahnemühle Bamboo Papiers

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Auch wenn ich mich freue, dass es heutzutage eine sehr große Auswahl an Papieren im Bamboo
FineArt-Bereich gibt, so schwieriger ist es, seine Lieblingspapiere für die verschiedenen Motivarten zu finden. Und ich beschäftige mich schon wegen des Shops meiner Frau vermehrt mit dem Thema. Umso wertvoller sind Tipps von Freunden, in diesem Fall von meinem Kollegen Jochen, der mir das Bamboo von Hahnemühle empfohlen hat. Da Marina es seit einigen Tagen erst im Sortiment hat lag es nahe dies zu bestellen und zu testen. Das FineArt Baryta von Hahnemühle gehört ja neben dem Tecco Baryt schon seit langem zu meinen Lieblingspapieren.

Die Haptik des Papiers ist sehr fest und angenehm vom Griff. Die feine Narbung ist sehr edel und es sind feinste Details zu erkennen. Hahnemühle bezeichnet das Medium als Ziel für die spirituelle Schwarz-Weiß-Fotografie:

Daten: 290 g/m² · 90% Bambusfasern · 10% Baumwolle · naturweiß

„Hahnemühle Bamboo ist das weltweit erste digitale FineArt InkJet-Papier aus Bambusfasern. Bamboo steht für Spiritualität, Natürlichkeit und eine ressourcenschonende Papierproduktion. Besonders geeignet ist es für warmtonige Farb- und Monochromdrucke, die die Sinnlichkeit der Motive besonders unterstreichen.“

Die gezeigten Bilder sind mit extremen Seitenlicht aufgenommen um einen Eindruck von der Struktur zu vermitteln. So stark kommt der Effekt bei normaler Beleuchtung natürlich nicht zum tragen.

Die kleinste Menge sind 10 Blatt im A4 Format – eignet sich gut zum erweiterten Test. Weitere Formate sind A3,A3+A2 und verschiedene Rollenformate.

Link zur Rubrik bei artidomo Shop: Bamboo Papier

Insgesamt wird es neben dem reinen Baumwollpapier BWR300 von tecco ab sofort zum festen Papiervorrat von artidomo gehören.

Marina wird es auch im A4 Format als Druckservice mit ins Programm aufnehmen.

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Vom Bild zum Print

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Vom Bild zum Druck.

Die Umwandlung erfolgte in SilverEfex Pro 2 und 2 lokalen UPoints.
Die Tiefen wurden leicht eingefärbt um dem Bild die Härte zu nehmen und besser auf den Druck abzustimmen.

vorher - nachher

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In Lightroom wurde die Lichtverteilung mit eliptischen Masken neu gesetzt.

Gedruckt wurde mit PrinTao8 auf Hahnemühle Fine Art Baryta. Die tolle Narbung des Fine-Art Baryta passt super und unterstützt die Bildwirkung.

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Druck: www.artidomo.de

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Testbericht Olympus OM-D E-M5 Mark II – Umstieg von D700

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Das Zitat von Konrad Adenauer passt wie die Faust auf´s Auge beim Thema Olympus OM-D E-M5 II und meinem Loblied das ich auf diese kleine Kamera singe.

Auf Foto-Stammtischen versuche ich oft die beliebten Technik-Diskussionen zu vermeiden und mehr über die Bildgestaltung zu sprechen, aber gute Handwerkszeug ist eine feine Sache.

Ich habe bisher oft eine Materialschlacht in Sachen Fotoausrüstung gefochten. Getreu dem Motto „Ich nehme alles mit – evtl. brauche ich ja doch das Objektiv, was ich ich 1 Jahr nicht benutzt habe.“fotowagon

Selbst auf 16km Märschen bei 30 Grad habe ich mich mit Stativ, Blitzen und allen großen Objektiven bepackt durch den Wald gequält.

Die MFT (Micro Four Thirds) Fraktion habe ich immer belächelt. Wenn ich die beste Qualität bekommen kann, dann muss ich halt leiden und schleppen.

Gerade die Falschannahme man könne mit dem kleineren Sensor nicht freistellen hat mich abgehalten mich überhaupt mit dem Thema zu beschäftigen.

Dann lernte ich die neue Mark II bei einem Freund kennen und war schlicht hingerissen. Diese Haptik, die Retro-Optik und dann diese atemberaubende Schärfe und Brillanz der Aufnahmen. Ich konnte es schlicht kaum glauben.

Das Olympus Objektiv m.zuiko 12-40 2.8 PRO welches im Set mit der E-M5 Mk II für ca. 1.800€ angeboten wird, schlägt im Vergleich das 24-70 von Nikon. Zumindest an der D800 funktioniert es einfach nicht.

Und da dies mein Upgrade-Pfad gewesen wäre kam dieser Weg für mich nicht in Frage. Nikon stellt bisher ja keine neue Version in Aussicht. Den Weg den Nikon mit der D750 geht gefällt mir noch weniger.

=== UPDATE ===
Kurz nach dem Kauf veröffentlichte Nikon das neue 24-70er. Die erste Reaktion war „oh je, hätte ich mal“, aber dann sah ich, dass der Preis von 1590€ auf 2590€ angehoben wurde. Damit nicht genug, das Objektiv ist auch noch 180g schwerer. Also alles richtig gemacht.
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Als ich dann im März – 2 Wochen vor dem offiziellen Start – die E-M5 Mk II bekam, gerade noch rechtzeitig vor meinem Texel Urlaub, begann sie sich stetig immer weiter in Richtung Lieblingskamera zu bewegen.

Die ist aber kleinoly-

Für professionell tätige Fotografen bedarf es allerdings an einer großen Portion Selbstbewusstsein, den die Reaktion der Kunden, als meine Frau sie zu einem Einsatz als alleinige Hauptkamera nutze, war tatsächlich: „die ist aber klein“. Auch wenn der Kunde sehr zufrieden mit den Fotos war, so würde ich doch eher aus diesen Gründen zu einer Vollformat-Kamera raten.

Die Megapixel-Diskussion

betrachte ich immer mit einem Lächeln, da die wenigsten überhaupt noch die Megapixel nutzen, in dem Sie Ausdrucke fertigen lassen. Meist werden die Bilder nur im Internet gezeigt und da nutzen sie meist nur wenige Megapixel.

Das Argument des Croppings finde ich müßig. Ich kann die Parolen derjenigen nicht mehr hören, die meinen „Ich bearbeite meine Fotos nicht – ich nehme sie gleich richtig auf“. Meist ist es auf mangelnde Kenntnis oder die Bereitschaft diese sich anzueignen zurück zu führen.
Aber im Falle von „Ich croppe mir aus meinem Querformat ein Hochformat“ finde ich passt es.

Die Freistellen-Lüge?

Lüge nein, aber es geht trotzdem. Vorausgesetzt man hat nicht billige Kit-Linsen, die erst ab F4 starten. Mit dem 2.8er 12-40 lassen sich tolle Freistellungen mit einem traumhaften Bokeh erreich. Mit den 1.8er Festbrennweiten sowieso. Wer es extrem mag kann sich die manuell zu fokussierenden f0.95 Objektive von Voigtländer gönnen.

Objektivadapter

Da wären wir schon beim nächsten Vorteil. Durch das kleinere Auflagenmaß der MFT´s lassen sich fast alle Objektive anderer Hersteller nutzen. Zwar dann manuell bedienbar aber immerhin. Ich habe mir hier einen M42 Adapter für 20€ und einen Nikon-Adapter bestellt. Letzteren auch als Tilt-Variante. So lässt sich preiswert ein „Lensbaby-Effekt“ erzielen. Dieses preiswerte Experimentieren macht wirklich viel Spaß. Im Falle des 60mm Micro-Nikkor lassen sich sehr gute Makros realisieren.

Gehäuse

Das Gehäuse der Mark II sowie die Objektive der PRO Reihe sind Spritzwasser und Staubgeschützt. Das 24-70 von Nikon wird ja oft als Staubsauger bezeichnet. Ein krasser Gegensatz. Staubeinschlüsse im Objektiv lassen den pingeligen Fotografen mindestens einmal jährlich beim Nikon Service Point aufschlagen. Von den viel häufiger nötigen Sensorreinigungen ganz abgesehen.

Die Haptik des größtenteils aus Magnesium bestehenden Gehäuses ist wirklich sehr wertig. Die Klappe des Chipkartenfach solide ausgeführt. Die Schalter und Drehknöpfe sind gut platziert und bedienbar. Sehr viele der Taster sind umprogrammierbar auf die eigenen Bedürfnisse. Die Belederung ist sehr authentisch und fasst sich gut an.

Der Griff der Kamera ist für normale Hände sehr angenehm zu bedienen, wer große „Pranken“ hat greift zum optional erhältlichen Batteriegriff, der allerdings den niedlichen Charakter der Kamera zunichtemacht.

Akku

Es ist eine vollelektronische Kamera mit elektronischem Sucher. Das gepaart mit der Akkugröße – bedingt durch die Bauform klein – macht aus der E-M5 Mk II ein akkufressendes Monster. Für einen Nachmittagsfotowalk (herrliches Neudeutsch) packe ich mindestens 5 Akkus ein. Klar kommt es auf die Verwendungsart an. Nutzt man nicht den Monitor und den permanenten Autofokus, und schaltet man den Stabilisator während des Auslöser antippens ab, kommt man weiter, aber man vergibt sich auch um die Vorteile.

Display und Sucher

Ein großer Vorteil des Systems ist es sofort zu sehen, wie sich Änderungen auf das Bild auswirken. Ich drehe am vorderen Rad und die Belichtungsänderung wird sofort sichtbar.
Das kipp- und drehbare Display ist touchfähig. Selbst das von den Smartphones bekannte wischen zum nächsten Bild funktioniert.

Der Sucher hat im Vergleich zu anderen MFT´s ein sehr großes Sucherfeld. Hier werden auch alle relevanten Informationen angezeigt. Die Anzeige selbst lässt sich im Menü noch individualisieren.

Das Display ist auch so zu klappen, dass es geschützt innen liegt.

Prävisualisierung

Gerade für Beginnende in Sachen monochromer Bilder, die noch nicht im Denken und Sehen in S/W geübt sind, stellt die direkte Anzeige des Bildes in S/W auf dem Monitor oder sogar im Sucher eine große Hilfe dar. Selbst die Änderung des Bildformat zu z.B. 1:1 ist direkt sichtbar.

Der JPG Algorithmus

Olympus hat wesentlich mehr Energie in die Entwicklung ihrer JPG Engine gesteckt als andere Hersteller. Die Art-Filter, gerade im Monochromen Bereich sind wirklich sehr gut. Nimmt man RAW und JPG parallel auf kann man einerseits den Vorteil der Prävisualisierung nutzen, kann aber trotzdem das RAW für eine Abweichende Entwicklung nutzen.

Verschluss

Ein nicht zu unterschätzender Vorteil ist die Möglichkeit auf einen rein elektronischen Verschluss umzuschalten. Einziger Nachteil ist, das man damit nicht blitzen kann und bewegte Objekte durch den rolling shutter Effekt verschwommen sein können. Aber überall wo man mit dem Verschluss nerven bzw. auffallen würde ist dieser Modus perfekt. Sei es in der Kirche/Standesamt bei der Trauung, bei einer Lesung und so weiter. Nutzt man dann den klappbaren Monitor und hat die Kamera nicht vor dem Auge entstehen so viel ungezwungenere Aufnahmen.
Bis zu 11 Bilder pro Sekunde schafft die Kamera je nach Einstellungsart.
Bei Umstellung auf den elektronischen Verschluss kann man statt 1/8.000s mit 1/16.000s belichten.

Sensor / Bildstabilisator

Im Gegensatz zu den im Objektiv befindlichen Stabilisierungen bei Nikon und Co. wird bei der Mark II der Sensor stabilisiert. Und diese Art sucht momentan seines Gleichen. Ich habe mit unfassbaren Zeiten noch Aufnahmen gemacht, dass ich es hier nicht schreibe, weil es eh keiner glaubt der es nicht erlebt hat. Auch bei Videoaufnahmen funktioniert diese Möglichkeit perfekt.

Das Rauschverhalten ist bis ISO 4000 besser als das der D700. Zumindest für meinen subjektiven Eindruck. Sagen wir: es ist anders. Aber mit selektiver Entrauschung in LR/PS kaum noch sichtbar.

Einschaltphase

Etwas ungewohnt ist es, dass die Kamera nicht wie bei meiner Nikon ad hoc einsatzbereit ist. Sie immer anzulassen geht wiederum sehr auf den Akku.

Leider ist die Kamera nach der Aktivierung des Stand-by Modus nicht durch Drücken des Auslösers wieder aufzuwachen. Anders als bei der PEN-F, bei der auch die Einschaltphase deutlich kürzer ausfällt.

Bedienbarkeit und Menüführung

Also vorab: Es gibt viel zu lernen. Aber man muss anfänglich nicht alles auf einmal lernen um die Kamera zu bedienen. Es sind größtenteils neu hinzugekommen Features und Individualisierungen. Aber es lohnt sich.

Ich rate dringend zu dem Buch von Frank Späth über diese Kamera.

spaethbuch
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Langzeitbelichtungen

Perfekt für Lightpainting-Fotografen ist der Modus, bei dem nach einer Grundaufnahme nur noch neues Licht der Aufnahme hinzugefügt wird.
Auch kann man bei einer Langzeitaufnahme der Entstehung des Bildes am Display beiwohnen.

Steuerung über App und WLAN

Die kostenlose App von Olympus verbindet sich über das in der Kamera integrierte WLAN Modul und bietet folgende Optionen:
Import der Bilder auf das Tablett oder Smartphone:
Sehr angenehm um z.B. mit Snapseed oder Enlight die Bilder zu bearbeiten und direkt zu posten oder weiterzureichen.
Fernsteuerung der Kamera
Sehr praktisch auch mit Vorschau des Bildes
Geocoding der Bilder
Lassen Sie die App während der Aufnahmen im Hintergrund laufen. Wenn alle Bilder geschossen sind einfach auf dem WLAN der Kamera einloggen und die Bilder werden mit den Geokoordinaten versehen

Formfaktor

Die extrem geringen Abmessungen lassen einen die Kamera erheblich öfters mitnehmen als eine große DSLR. Das allein schon ist das Killerargument für dieses System.

Objektive

Ob die traumhaften PRO Zooms oder die schlanken Festbrennweiten – alle liefern unglaubliche Ergebnisse. Laut Tests einiger Blogger sind die PRO-Zooms so gut, das sich die Festbrennweiten nur lohnen, um von der sehr geringen Baugröße zu profitieren. Außerdem lassen die kleinen Festbrennweiten den Look der Kamera erst richtig plausibel erscheinen. Selbst da knapp 90€ preiswerte Lenscap-Objektiv mit 9mm lohnt sich sehr.
Auf die Adaptierung von Framdhersteller-Objektiven bin ich weiter oben ja schon eingegangen. Beachten sollte man allerdings, das man bei jedem Wechsel  von adaptierten Objektiven den mm-Wert in den Einstellungen anpassen muss, um einen funktionierende Stabilisierung zu erhalten.

Videofunktion

1080/60p Video und 1080/30p mit bis zu 77Mbps (All-I) sind zwar in Zeiten von 240fps bei einer Gopro nicht allzu viel, aber wer braucht schon 4k heute bei so einer Kamera.
Gerade in Verbindung mit der Stabilisierung ergeben sich auch ohne Steadycam tolle Aufnahmen.

Blitz wird mitgeliefert

Allerdings ein wirklich niedlicher Miniblitz, der sogar dreh- und schwenkbar ist. Reicht für Aufhellungen von Portraits aber sicher aus. Den Strom erhält der Blitz von der Kamera ?

High-Resolution Aufnahme

Mit 40/63,7 MP (JPG/RAW) nicht zu verachten wenn man sie denn braucht. Allerdings wird diese Auflösung durch mehrere Aufnahmen erreicht, bei denen der Sensor leicht verschoben wird. Also funktioniert diese Aufnahme nur vom Stativ aus.
Bietet sich für absolut windstille und bewegungslose Landschaftsaufnamen und Produktfotografie an. Bei Wasser und schnellen Wolken führt das allerdings schon zu einem Wischeffekt.

Fazit:

Wer hätte es gedacht: die Ausrüstung die ich heute mitnehme passt in meine geliebten Think Tank Retrospective 5 und 7. Und das gepaart mit den Bildqualitäten ergibt für mich eine Kamera die mich kein Vollformat mehr vermissen lässt.

Amazon Links (danke für die Unterstützung):

Olympus OM-D E-M5 Mark II mit 12-40 2.8 PRO

Tink Tank Retrospective 5

Tink Tank Retrospective 7